Boris Schumatsky
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SILVESTER BEI STALIN
PHILO-Verlag, Berlin 1999. ISBN 3825700984
Am späten Nachmittag klingelte das Telefon. Stalins Privatsekretär Poskrjobyschew war am Apparat und sagte: "Genosse Stalin bittet Sie, zur Silvesterfeier in den Kreml zu kommen."
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Boris Sacharowitch antwortete, daß er nicht kommen könne, daß er seine Familie lange nicht gesehen habe und dieses Familienfest zu Hause verbringen wolle - und legte auf. Seine Frau war fassungslos.
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"Weißt du, was du da machst?" fragte sie. "Es ist doch Stalin!" Es klingelte gleich noch einmal.
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"Der Chef ärgert sich", meldete Poskrjobyschew, und ohne einen weiteren Widerspruch abzuwarten sagte er, daß der Wagen unterwegs sei, um Schumatsky abzuholen.
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Auszug aus dem ersten Kapitel weiter
pressestimmen
Ein bewegendes Dokument an der Schnittstelle offizieller und privater Geschichtsdeutung.
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Mord im Projektor Rezension von Sylvia Schütz, Süddeutsche Zeitung, 8.3.2000
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Das Buch gehört zu den notwendigen Zeugnissen, die seit dem Untergang der Sowjetunion entstanden und als Beiträge zu einer russischen Vergangenheitsbewältigung zu verstehen sind.
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Kein Wasser für den Chef Rezension von Ralph Dutli, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.8.1999
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Schumatskys Familiengeschichte liefert wertvolle Ergänzungen zu den vielfältigen Bemühungen der Historiographie, die sieben Jahrzehnte der UdSSR-Geschichte gründlich aufzuarbeiten. Durch Bezugspersonen wie Sergej Eisenstein wirft sie Schlaglichter auf kulturelle Prozesse der 1930er bis 1990er Jahre.
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Osteuropa, Bd. 51, 1, 2001
Das Buch ist vergriffen. Sie können es vielleicht noch antiquarisch erwerben
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